Quellennachweis

1) Davey, Peter: „Böhm“. In: Architectural Review, 1020/1981, 169, London, S. 351 – 355, hier S. 353.
2) Raev, Svetlozar (Hrsg.): Gottfried Böhm, Bauten und Projekte 1950 – 1980. Köln 1982, S. 10; Böhm, Gottfried/Raev, Svetlozar/Schmidt, Hans M./Müllejans, Rita: Der Architekt Gottfried Böhm. Zeichnungen und Modelle, Köln.
3) Die bisher ausführlichste Beschreibung der Wallfahrtskirche in Neviges findet sich bei: Darius, Veronika: Der Architekt Gottfried Böhm. Bauten der sechziger Jahre, Düsseldorf 1988, S. 55 -70.
4) Haun, Gerhard: “Von Bergischer Synode, Wallfahrt, Dom und Papst. Die Geschichte von Neviges“. In: Bergische Blätter, 7/1979, S. 4-10, hier S. 6 ff.; Haun, Gerhard: Die Wallfahrtskirche nach Neviges, Wuppertal 1981, S. 20.
5) Haun 1979, a.a.O. (Anm. 4), S. 5.
6) Haun 1979, a.a.O. (Anm. 4), S. 9.
7) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 549, Schreiben des Franziskanerklosters Neviges-Hardenberg an Generalvikar Hermann Jansen vom 21.8.1965.
8) Haun, Gerhard: Mariendom Neviges, Beuron 2004 (4)
9) Ebd., S. 2.
10) Haun 1981, a.a.O. (Anm. 4), S. 41.
11) Planung und Durchführung Gartenbaumeister Bruder Natalis Knocke. Haun, Gerhard: Mariendom Neviges, Beuron 2004 (4), S. 2f, sowie freundliche Mitteilung Gerhard Haun.
12) Thurinsky, Alexius: „Bau der Wallfahrtskirche. Bericht über den Hergang“. In: Rhenania Franciscana, 4a/1993, Jg. 46, S. 261-316, hier S. 262.
13) Ebd., S. 266 f.
14) Der Entwurf der Wallfahrtskirche für Neviges von Clemens Holzmeister ist publiziert in Muck, Herbert/Mladek, Georg/Greisenegger, Wolfgang: Clemens Holzmeister. Architekt in der Zeitenwende. Sakralbau, Profanbau, Theater, Salzburg 1978, S. 37. Allerdings ohne Erwähnung im Text.
15) Vgl. Klosterarchiv Neviges, Konvolut 583, Plan 9. Architekt dieses Planes ist vermutlich Peter Klotzbach aus Wuppertal-Barmen, der für den Franziskanerorden in Neviges bereits die Kapelle auf dem Marienberg (1921-22) entworfen hatte.
16) Weyres, Willy: Neue Kirchen im Erzbistum Köln, Düsseldorf 1957, S. 27.
17) Vgl. Klosterarchiv Neviges, Konvolut 549, Aktennotiz GV/K vom 30.4.1962.
18) Turinsky a.a.O. (Anm. 12), S. 263.
19) Ebd., S. 266.
20) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 549, Aktennotiz GV/K vom 30.11.1962.
21) Ebd., sowie Schreiben (Hermann) Jansen, Erzbistum Köln, an Pater Provinzial Michael Nordhausen vom 4.3.1963.
22) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 552, „Verzeichnis der am Wettbewerb beteiligten Architekten“, o.D.
23) Serve, Alois: „Wie steht es mit dem Projekt Wallfahrtskirche?“. In: Rhenania Franciscana, 4/1961, Jg. 14, S. 154-157, hier S. 155; sowie Klosterarchiv Neviges, Konvolut 552, „Ausschreibung zur Erlangung von Vorentwürfen zum Neubau einer Wallfahrtskirche in Neviges“ vom 10.7.1962. Von einer mangelnden Bereitschaft Gottfried Böhms, dem Gnadenbild eine zentrale Stellung einzuräumen, kann also keine Rede sein. Vgl. Darius a.a.O. (Anm. 3), S. 67.
24) Vgl. zur Definition des Begriffes „Funktionalismus“ im Kontext der Architektur der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts: Nestler, Paolo/Bode, Peter M.: Deutsche Kunst seit 1960, Teil IV. Architektur, München 1976, S. 9 ff.
25) Vgl. die Publikation der Wettbewerbsergebnisse in Leitl, Alfons: „Das Problem der Grosskirche und die ‚Organik’ im Kirchenbau; Bemerkungen zu zwei Wettbewerben“. In: Das Münster, 17/1964, München, S. 167-187, hier S. 176-180; Turinsky a.a.O. (Anm. 12), S. 270 – 285. Die Texte zu den Entwürfen sind bei Letzterem aus der Erinnerung geschrieben und daher gelegentlich fehlerhaft.
26) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 552, „Niederschrift über die Sitzung des Preisgerichts für den Wettbewerb zur Erlangung von Vorentwürfen zum Bau einer neuen Wallfahrtskirche mit Nebengebäuden in Neviges“ vom 16.6.1963.
27) Ebd.
28) Registratur des Erzbischöflichen Generalvikariats, Köln, Aktenvermerk ad A 948/55 vom 17.9.1963, gez. (Wilhelm) Sch(lombs). Die Akten der Registratur sind im Fall Neviges noch nicht geschlossen und daher für die Forschung z.Zt. nicht zugänglich. Herrn Erzdiözesanbaumeister Martin Struck gilt herzlicher Dank für die Durchsicht der Akten seines Vorvorgängers und die Überlassung des o.g. Schriftstücks.
29) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 549, Schreiben Erzbistums Köln, (Hermann) Jansen an P. Guardian Rufinus Reifenrath, Franziskanerkloster Neviges, vom 25.9.1963.
30) Historisches Archiv der Stadt Köln, Nachlass Gottfried Böhm, Konvolut 1216-454, „Niederschrift über die Sitzung der Gutachter zu den Entwürfen für die Wallfahrtskirche in Neviges“ vom 13.3.1964.
31) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 549, Schreiben Erzbistum Köln, (Hermann) Jansen an P. Guardian Rufinus Reifenrath, Franziskanerkloster Neviges, vom 31.10.1963.
32) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 552, Gemeinsames Schreiben des Erzbischöflichen Generalvikariats Köln und des Franziskanerkloster Neviges an die Architekten der zweiten Wettbewerbsphase vom 31.10. bzw. 5.11.1963.
33) Turinsky a.a.O. (Anm. 12), S. 296.
34) Darius a.a.O. (Anm. 3), S. 60.
35) Über den Statiker Felix Varwick liegt nach Wissen des Verfassers noch keine Untersuchung vor. Die Baueingabepläne sind auf den 4. Januar 1965 datiert.
36) Historisches Archiv der Stadt Köln, Nachlass Gottfried Böhm vom 17.12.1965.
37) So haben die Ausschreibungen von Kurt Günssler nur in sehr geringem Umfang Nachtragsangebote notwendig gemacht. Vgl. im Klosterarchiv Neviges, passim, insbesondere Konvolut 554. Vgl. z.B. die Zwischenabrechnungen von Kurt Günssler vom 31.8.1967, insbesondere Anlage 3. Dort sind bei einer Bausumme von 3.383.348 DM für nicht vorhergesehene Umstände 208.500 DM untergebracht. Diese Mehrkosten sind auf nicht vorhersehbare Gründungsverhältnisse und auf tarifliche Lohnerhöhungen zurückzuführen und können deshalb nicht der Bauleitung angelastet werden. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen am Bau beteiligten Parteien zeigte sich Kurt Günssler immer ausgesprochen fair. Nachforderungen der Handwerker konnte er freundlich zugestehen oder entschieden abweisen und die Behebung von Mängeln bedingungslos durchsetzen. Vgl. im Klosterarchiv Neviges, passim, insbesondere Konvolut 554, z.B. Schreiben Kurt Günssler an das Franziskanerkloster Hardenberg-Neviges vom 14.12.1966 und an das Erzbischöfliche Generalvikariat Köln vom 23.2.1967 wegen Nachforderungen der Fa. Züblin, die erfolgreich abgelehnt wurden. Siehe auch die Abnahmeprotokolle der verschiedenen Gewerke.
38) Die Einrichtung der Baustelle begann am 11. Oktober 1965, worauf zunächst der Abbruch der südwestlichen Ecke des Klosterflügels und die Errichtung der Sakristei an dieser Stelle erfolgten. Vgl. Bauaufsichtsamt Stadt Velbert, Bauakten Gemarkung Neviges, Löher Straße 1, Aktenzeichen 254, Zeitungsausschnitt o.V. „Der Bau der Wallfahrtskirche beginnt“. In: General-Anzeiger der Stadt Wuppertal, 6.10.1965. Anschließend begann die Herstellung der Fundamente, so dass am darauffolgenden 17. Juli der Grundstein für die Kirche gelegt werden konnte. Die in der Folgezeit hergestellten Mauern und Dächer sind aus Beton, davon zwei Drittel Sichtbeton. Aufgrund des polygonalen Grundrisses der Kirche mit ihren 46 Ecken wurde nur an der Verbindung zum Kloster eine Dehnungsfuge benötigt. Vgl. Otto 1969, S. 77. Vgl. Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Nachlass Gottfried Böhm, Plan Nr. 58. Insgesamt brauchte man bei der Wallfahrtskirche in Neviges für die Verarbeitung von 7500 Kubikmetern Beton und 510 Tonnen Bewehrungsstahl 235.000qm Schalflächen. Diese wurden außen mittels einer Großflächenschalung und innen mit einer Schweinerückenspundung nach dem vom Architekturbüro Böhm vorgegebenen Fugenplan hergestellt und später mit Ausnahme des Daches sandgestrahlt. Für das Deponieren des Daches wurde von einer Spezialfirma ein temporärer hölzerner Dachstuhl errichtet.
39) Klosterarchiv Neviges, Konvolut 553, Schreiben Gottfried Böhms an das Erzbischöfliche Generalvikariat, Dr. Schloms, vom 25.7.1966.
40) Vgl. Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Nachlass Gottfried Böhm, Plan Nr. 176 vom 8.9.1966.
41) Vgl. ebd., Pläne Nr. 29 vom 20.5.1965 und Nr. 49 vom 22.7.1965.
42) Turinsky a.a.O. (Anm. 12), S. 299.
43) Bauaufsichtsamt Velbert, Bauakten Löher Straße 1, Aktenzeichen 254, Zeitungsausschnitt o.V., „Betongebirge über einer alten Stadt“. In: Rheinische Post, Nr. 39 vom 15.2.1968.
44) Historisches Archiv der Stadt Köln, Nachlass Gottfried Böhm, Konvolut 1216-454, Schreiben Franziskanerkloster Hardenberg-Neviges an Gottfried Böhm vom 9.10.1968; sowie Turinsky a.a.O. (Anm. 12), S. 341 ff.
45) Vgl. Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Nachlass Gottfried Böhm, Lageplanskizze o. Nr.
46) Bauaufsichtsamt Velbert, Bauakten Klosterstr. 5, Baugenehmigung vom 21.7.1969, sowie Schlussabnahmeschein vom 15.3.1972.
47) Historisches Archiv der Stadt Köln, Nachlass Gottfried Böhm, Konvolut 1216/470, Baugenehmigung vom 5.7.1971; Bauaufsichtsamt Velbert, Bauakten Klosterstr. 6, Schlussabnahmeschein vom 19.10.1973.
48) Darius a.a.O. (Anm. 3), S. 70.
49) Trippen, Norbert: Josef Kardinal Frings (1887-1978), Bd. I. Sein Wirken für das Erzbistum Köln und für die Kirche in Deutschland, Paderborn u.a. 2003, S. 475.
50) Trippen a.a.O. (Anm. 49), S. 475.
51) Haun a.a.O. (Anm. 4), S. 64.
52) Leitl 1964, a.a.O. (Anm. 25), S. 167; Serve, Alois: „280 Jahre Wallfahrt zur Unbefleckten Empfängnis in Hardenberg“. In: Rhenania Franciscana, 2/1962, Jg. 15, Düsseldorf, S. 76-78, hier 78.
53) Weyres a.a.O. (Anm. 16), passim; Trippen a.a.O. (Anm. 49), S. 440.
54) Trippen a.a.O. (Anm. 49), S. 431 f.
55) Bettinotti, Massimo (Hrsg.): Kenzo Tange 1946/1996. Architecture and Urban Design/Architettura e disegno urbano, Mailand 1996, S. 31 ff.
56) Feurer, Reto: Wallfahrt und Wallfahrtsarchitektur, Zürich 1980, S. 142.
57) Ebd. S. 142 f.
58) Muck, Herbert: “Inspirierte Räume und gebaute Zeichen für Macht, für Heimat”. In: Riegle, Georg/Loewit, Georg (Hrsg.): Clemens Holzmeister, Innsbruck 2000, S. 67 – 91, hier S. 69.
59) Voigt, Wolfgang/Flagge, Ingeborg (Hrsg.): Dominikus Böhm 1880 – 1955, Tübingen/Berlin 2005, passim.
60) Feurer a.a.O. (Anm. 56), S. 40.
61) Ebd., S. 115
62) Ebd., S. 159.
63) Jentsch, Peter: Baumeister Gottfried Böhm, Wuppertal (1968), S. 4; Hoff, August: „Neue Kirchebauten von Gottfried Böhm“. In: Das Münster, 5/1967, Jg. 20, S. 333-347, hier S. 333; Haun a.a.O. (Anm. 11), S. 5.
64) Vgl. Wynands, Dieter: Wallfahrten 1000 – 2000 (=Geschichtlicher Atlas der Rheinlade, Beiheft XI/12), Köln 2002, S. 10; Feurer a.a.O. (Anm. 56), S. 31.
65) Ebd., S. 45.
66) Die Übernachtung von Pilgern erfolgte in Neviges hauptsächlich in von der Bürgerschaft zur Verfügung gestellten Privatquartieren. Auskunft Gerhard Haun.
67) Klumpp, H. /Schirmbeck, E.: „Interview mit Gottfried Böhm“. In: Bauen und Wohnen, 11/1977, Jg. 32, S. 425-427, hier S. 425.
68) Vgl. Schnell, Hugo: Der Kirchbau des 20. Jahrhunderts in Deutschland. München/Zürich 1973, S. 186; Haun 1979 a.a.O. (Anm. 4), S. 10.
69) Janhsen-Vukicevic, Angeli: „Gottfried Böhms Wallfahrtskirche in Neviges“. In: Positionen. 2/1998, 8, Cottbus, S. 3. www.tu-cottbus.de/BTU/Fak2/TheoArch/Woke/X-positionen/positionen.htm v. 31.3.2006.
70) Diözesanrecht der Kölner Diözesansynode 1954; vgl. Weyres a.a.O. (Anm. 16), S. 23.
71) Janhsen-Vukicevic a.a.O. (Anm. 69), S. 3 ff.
72) Feurer a.a.O. (Anm. 69), S. 3 ff.
73) Weinser, Ulrich: Böhm. Väter und Söhne. Architekturzeichnungen von Dominikus Böhm, Gottfried Böhm, Stephan, Peter und Paul Böhm, Bielefeld 1994, S. 32.
74) Haun a.a.O. (Anm. 11), S. 10.
75) Feurer a.a.O. (Anm. 56), S. 153.
76) Reinle, Adolf: Zeichensprache der Architektur. Symbol, Darstellung und Brauch in der Baukunst des Mittelalters und der Neuzeit, Zürich/München 1984, S. 150 ff.
77) Ebd., S. 103.
78) Haun a.a.O. (Anm. 11), S. 8.


Abbildungsnachweis

Personen und Institutionen
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/M.: 6, 7, 12, 13, 15, 17,
Inge und Arved von der Ropp, Grabenstätt: 1, 9, 20, 23
Karl Kiem: 8
Hugo Schmölz, Archiv Wim Cox, Köln: 11
Historisches Archiv der Stadt Köln: 14
Yoshito Isono, structurae: 18, 19
Wittelsbacher Land e. V.: 21
Margherita Spiluttini, Wien: 25
Ernst Müller, Bettlach: 24
Ed. Züblin AG, Stuttgart: 27

Bücher
Holzmeister, Clemens, Bauten, Entwürfe und Handzeichnungen. Salzburg 1937: 3
Hoff, August, Dominikus Böhm, München 1962: 16
Mörsch, Georg, Der Zentralbaugedanke im belgischen Kirchenbau des 17. Jahrhunderts, Bonn 1965 (Diss.): 22
Hauttmann, Max, Geschichte der kirchlichen Baukunst in Bayern, Schwaben und Franken 1550-1780. München 1923: 24

Zeitschrift
25 Jahre Wallfahrtskirche Neviges. In: Rhenania Franciscana (1993), Heft 4: 2, 4, 5

© 2009 Karl Kiem